Anmeldeschluß Netzwerkakademie

Der Anmeldeschluß für die DJB Netzwerkakademie rückt in die Nähe und nur noch wenige Plätze sind frei! Hier noch einmal die Erinnerung: Der Teilnahmebeitrag für die 10tägige Akademie (inc. Vollverpfelgung) beträgt 50€. Eure Anmeldung ist erst verbindlich, wenn das Geld auf dem Konto gelandet ist. Und wer absolut kein Geld hat, der melde sich bitte bei uns (info at djb-ev.de).

Der späteste Termin für die Überweisung ist der 20.6.2006

DJB Netzwerkakademie

Die DJB Netzwerk-Akademie ist eine 9tägige Bildungsveranstaltung von ca. 40 Menschen, die von diesen gleichzeitig auch vorbereitet wird. Mit der Netzwerkakademie wird ein Konzept zur Bildung in Netzwerken erarbeitet, das nach Abschluss des Projekts veröffentlicht wird, um zur Nachahmung zu ermuntern. Sie findet vom 12.-20.August 2006 In Bollmannsruhe statt.

Eindrücke von der Netzwerkakademie findet ihr hier.

Die Netzwerkakademie wird gefördert von der Doris Wuppermann Stiftung und von der Rosa Luxemburg Stiftung.

DJB Rundbrief

Die meisten von Euch haben unseren letzten Rundbrief sicher schon per Post erhalten - falls nicht, dann gibt's ihn auch hier zum runterladen. Vielen Dank noch einmal an Robert und Ruth, die in jahrelanger Kontinuität immer wieder all die Informationen zusammenstellen.

In letzten Ausgabe (April 2004) findet ihr:

Sommer-BildnerInnen-Netzwerkstatt

In Anlehnung an die Arbeitstagung „Perspektiven emanzipatorischer linker [Jugend] Bildung“, welche im April letzten Jahres stattgefunden hat, wird es auch in diesem Jahr eine vom Jugendbildungsnetzwerk bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisierte Veranstaltung geben. Unter dem Arbeitstitel „Denk- und Handwerkzeuge für eine emanzipatorische linke [Jugend] Bildung“ soll die Debatte um unser Bildungsverständnis, neben verschiedenen inhaltlich-thematischen Workshops, fortgeführt werden und demnach einen 5-tägigen Diskussions- und Reflexionsraum bieten.

Geld ohne Arbeit-na klar! Arbeit ohne Geld-niemals?! futureweekend006.

Der Wandel der Arbeitswelt wirkt sich auf junge Leute besonders stark aus. Vor allem junge Menschen hinterfragen deshalb verstärkt den Charakter von Erwerbsarbeit. Uns geht es nicht um Arbeit um jeden Preis, sondern um persönlich und gesellschaftlich sinnvolle Tätigkeiten. Die Themen Arbeitszeitverkürzung und Grundeinkommen gehören im Interesse junger Menschen wieder auf die politische Agenda.

Bald gibt es blühende Landschaften ;-)

Mit Stolz und Freude können wir hiermit bekanntgeben, dass am 25. April 2006 von mittellosen, unabhängigen Brandenburger Jugendvereinen und Projektgruppen ein Verein gegründet wurde, mit dem das Jammern endlich aufhören wird: Die "Society for Empowerment of Social Enterprises".

Getreu dem Motto: "Gemeinsam sind wir stärker" wollen wir mit diesem Verein Geld sammeln, aquirieren, erarbeiten und umverteilen, das dann unabhängige Jugend- Kulturarbeit und Bildungsarbeit ermöglicht, die ja in diesem Land (Brandenburg) nicht mehr gefördert wird.

... und bist du nicht willig...

Ich hatte es schon fast vergessen, aber die Pressemitteilungen am 4.Mai 2006 erinnerten mich: vor 10 Jahren fand ja die erste Volksabstimmung über eine etwaige Länderfusion in Brandenburg statt, wo erst- und letztmalig die Bürger zu einer politischen Frage, die sie etwas anging, befragt wurden. Die Gelegenheit beim Schopfe ergriffen, wurde die Fusion zum Entsetzen der Werbetexter, Politiker und Unternehmen von den BrandenburgerInnen abgelehnt.

Die fetten Jahre sind vorbei ?!

Seit 2006 steht das DJB - wie auch viele andere freie Träger (oder sollten wir besser sagen: wie auch alle anderen unabhängigen freien Träger?) vor dem finanziellen Ruin, da nun auch die letzten Tropfen einer Landesförderung versiegten. Nur sind wir es inzwischen müde uns über diese Ungeheuerlichkeiten zu beschweren - gewachsene unabhängige selbstorganisierte Jugendarbeit und Jugendbildung wird ersatzlos gestrichen, dafür wird in Brandenburg die katholische Jugend um so stärker gefördert (?!!!)... Was sollen wir sagen?!

Aktion Noteingang - ein Indikator für Zunahme rechtsextremistischer Bedrohung?

Der rassistische Angriff auf Ermyas M. vom April zeigt noch einmal deutlich, wie brutal und selbstverständlich Neonazis und Rassisten in Brandenburg agieren. Das ist Alltag und gehört für viele Beobachter aus dem In- und Ausland irgendwie zu Brandenburg dazu: Und das seit 1990 - als dieses Bundesland aus der Taufe gehoben wurde.

Warum dann dieser Aufschrei - ist denn seit 16 Jahren nicht alles so wie immer?
Ja und nein. Eine neue Qualität zeigt sich in der Reaktion der Bürgerinnen und Bürger und der politisch Verantwortlichen der Stadt Potsdam, die aus den Bemühungen um Sensibilisierung gegenüber Rechtsextremismus und Rassismus der letzten Jahre gelernt zu haben scheinen. Wahrscheinlich wird es der Stadt Potsdam tatsächlich gelingen, den rassistischen Tätern zu signalisieren: Wir stehen nicht hinter euch! Wir verabscheuen eure Tat!

"Der dritte Tsunami" oder "Ein DJB-Aktivist berichtet aus Vavuniya/Sri Lanka"

Seit mehreren Jahren engagiert sich der DJB-Aktivist Volker Eick in und für Selbsthilfeprojekte(n) auf Sri Lanka. Auf seiner Reise Ende 2005 enstand folgender Bericht:

"Der dritte Tsunami"

In Sri Lanka hat das Wort Experte mittlerweile einen bitteren Beigeschmack

von Volker Eick, Vavuniya/Sri Lanka

Ein Jahr, nachdem der Tsunami auf die Süd- und Ostküste Sri Lankas traf, über 30.000 Tote und eine Millionen Obdachlose hinterließ, macht sich auf der Träne im Indischen Ozean Ernüchterung breit. Zwar sind mehr als drei Milliarden Euro durch eine beispielslose Hilfskampagne in das Land geflossen, mehr Finanzmittel als der Gesamtetat des Landes umfasst, aber der Wiederaufbau geht nur langsam voran. Zudem haben sich die seit über 25 Jahren andauernden Auseinandersetzungen zwischen singhalesischem Militär und tamilischer Guerilla seit den Präsidentschaftswahlen im November wieder intensiviert. Schließlich wird insbesondere die Kritik an den internationalen Hilfsorganisationen wegen fehlender Sensibilität und häufig selbstherrlicher Vorgehensweise immer lauter.

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