Inwole e.V. durch fragwürdige Verfassungsschutzintrige diffamiert

Der Verein zur Förderung innovativer Wohn- und Lebensformen – Inwole – ist seit seiner Gründung im Jahr 2003 ein engagiertes Mitglied des DJB e.V.. Der in Potsdam ansässige Verein betreibt verschiedene Projekte in dem von ihnen gemeinschaftlich erworbenen Haus. Dieses Haus, das vielmehr eine zerfallene Villa war, wird seither nach ökologischen Kriterien saniert und ausgebaut und mit den unterschiedlichsten Projekten und Initiativen gefüllt. Wer einmal im Projekthaus des Inwole war, der merkt schnell: hier geht es um Lebensträume, hier geht es um den Versuch, eine echte Alternative zu leben. Sozial und ökologisch gerecht.

Die Meldung vom 12.12.09 schockierte uns. Die PNN, eine bekannte regionale Tageszeitung in Potsdam, berichtete unter der Schlagzeile "Aufrufe zur Gewalt – gefördert von Bund und EU"[1]. Sie schreiben, dass der Brandenburger Verfassungsschutz vor dem Förderverein Inwole gewarnt habe, weil dieser angeblich zu Gewalt aufruft. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, als wir weiterlesen konnten: "Nach den Brandanschlägen auf Polizeiwachen in Berlin und Hamburg macht die autonome, linksextreme Szene jetzt auch in Potsdam mobil". Unser Wissen über den Verein und diese Anschuldigungen passten nicht zusammen, daher lasen wir die Quelle der Pressemitteilung: die Webseite des Brandenburger Verfassungsschutzes. Wir waren fassungslos.

Prozess gegen rassistische Diskoschläger endete im Freispruch

Bernau: Lange Prozessdauer und Fehlverhalten der Polizei verhindern Verurteilung

Hasan K. wurde am 19. August 2007 vor dem Musikzelt in Bernau brutal zusammengeschlagen. Davor und dabei fielen rassistische Beschimpfungen wie „Scheiß Kanake“, „Scheiß Ausländer“. Mehr als zwei Jahre nach der Tat wurde nun, am 8. Oktober 2009, ein Urteil gegen die Angeklagten René L. und René S. verkündet. Die Bernauer Kontakt- und Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt, die den Prozess beobachtet hat und den Geschädigten seit 2007 betreut, ist enttäuscht über die Länge, den Verlauf und das Ergebnis des Prozesses.

Antifaschistisches Straßenfest in Bernau

Am 11. Juli 2009 ist es wieder soweit:
Wir laden euch ein zu einem Straßenfest in Bernau (bei Berlin).
Unter dem Motto: "Keine Stimme den Nazis - für eine antifaschistische Jugendkultur" ziehen wir mit einer bunten Parade vom Busbahnhof durch die Stadt. Danach geht's auf dem Gelände der Oberschule am Rollberg mit Musik, Graffiti, Skaten, Fußball und vielem Mehr weiter.

Subtival ist wieder da!

Hallo liebe Freunde des brandenburgischen Netzwerks,

auch in diesem Jahr wird in Strausberg am 17.und 18.7.das "IV. Subtival - für eine antifaschistische Jugendkultur" im Kulturpark am Straussee in Strausberg stattfinden. Alle wichtigen Infos zum Festival, Line_up, Anfahrt etc. könnt ihr hier nachlesen!

Sommer, Sonne, Nobordercamp

Mit Sommerbeginn greift alle Jahre wieder die Reisesucht um sich. Wer noch keine Reisepläne gemacht hat, dem empfehlen wir Aktivismus-Ferien auf der beschaulichen und umkämpften griechischen Insel Lesvos vom 25.-31. August dieses Jahres.

Die Yorex AG berichtet aus Iasi

Einige erinnern sich bestimmt noch an das erste Yorex Treffen im August 2008. Damals trafen wir uns mit über 40 linken Aktivistinnen aus Südosteuropa in Berlin. In den letzten 10 Monaten haben wir versucht weiter in Kontakt zu bleiben, was teilweise auch gut gelang. Fast schon regelmäßig waren wir in Novi Sad (Serbien) oder haben die Freunde von dort hier getroffezu einem Besuch nach Rumänien eingeladen wurden.

Rechtsextremismus in Bernau kein Problem mehr?- Leserbrief des biF e.V. an den Spiegel

In Bezugnahme auf den SPIEGEL Artikel "Rechtsextreme – Patriotische Pflicht" (23/2009) wollen wir,Jugendbildungs – und Freizeitinitative Bernau (biF e.V.), folgendes anmerken:

Überregional: Antifaschistisches JugendCamp 2009

Das jährlich auf dem Gelände des Kulturkosmos (Fusion) stattfindende AJUCA geht 2009 in die 7. Runde. Mittlerweile hat sich dieses Camp als eine Art Pool für die Basisorganisierung junger Antifagruppen (und die, die es werden wollen) in Mecklenburg Vorpommern etabliert, der mit jedem Jahr wächst und gedeiht.

In Anlehnung an den Erfolg im letzten Jahr sind wir als Brandenburg-Netzwerk erneut herzlich eingeladen, am Campgeschehen teilzunehmen. Mit großer Begeisterung wurden 2008 die von Einigen aus unserem Netzwerk vorbereiteten Rollenspiele angenommen, mit deren Hilfe Organisierungsansätze, -möglichkeiten, und -probleme aufgezeigt werden sollten. Auch das Drucksyndikat war vor Ort und hat in die Tiefen des Siebdrucks blicken lassen. Nun sind wir angehalten, unsere Ideen wieder in das AJUCA Programm einzuflechten. Egal in welcher Hinsicht - ob in Form von Workshops, logistischer oder finanzieller Unterstützung.

Solidarität mit Artem in Novosibirsk- Jetzt!

Am 15.5.2009 wurde in Novosibirsk der bekannte Künstler Artem Loskutov verhaftet. Artem ist seit Jahren als junger Künstler überregional engagiert, hat einige politische Künstler-Gruppe mitbegründet, ist Ideengeber für viele kreative gesellschaftsanalytische Kunst-Aktionen, nahm an der berühmten "Monstration" teil und engagiert sich in deutsch-russischen Projekten. In den letzten Jahren führten das DJB mit seiner Künstlergruppe Geschichts- und Jugendbildungsprojekte durch. Seit einiger Zeit ist er Repressionen ausgesetzt, die nun in seiner Verhaftung mündeten.

Filmseminar mit dem Thema "Arbeitskämpfe"

Kapitalistischen Produktionsweise und Arbeitskämpfe sind nicht voneinander zu trennen. Und obwohl viele von uns, neben ihrem Alltag als engagierte AntifaschistInnen oder ProjektaktivistInnen in einem selbstorganisierten sozialen/kulturellen Zentrum sehr wohl auch einen Alltag als Schüler-Minijobber, Auszubildende, Erwerbslose, prekär Teilzeitbeschäftigte oder Lohnarbeitende im sog. Normalarbeitsverhältnis kennen, stellen wir uns selten Fragen danach, wie wir uns diesem Kontext organisieren können, wie wir an unseren Orten von Lohnarbeit emanzipatorische Kämpfe erfolgreich führen können.

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