sla's blog

Sven Petke fordert Überwachung von Telefon und E-Mail

"Wir brauchen die Überwachung der Telekommunikation und des Internets, wenn auch auf anderer rechtlicher Grundlage." - so laut dpa Potsdam Sven Petke, der stellvertretende Vorsitzende der Brandenburger CDU, das "Enfant terrible" der Brandenburger Demokratie.

Der Mann, der einst bei der Verfassungsschutzbehörde des Innenministeriums tätig war, der mit der so genannten E-Mail Affäre traurige Berühmtheit erlangte, weil er beschuldigt wurde, die E-Mails von CDU-Landesvorstandsmitgliedern nicht nur zu überwachen, sondern sogar zurückgehalten zu haben, weiß jetzt genau was zu tun ist.

Für Schnell-Leser: DJB twittert!

Ja, wir wissen - ihr habt schon lang darauf gewartet. Nun ist es soweit: Wir twittern! Wer gesammelte News aus Brandenburg lesen möchte, der kann uns gern abonnieren:

Twitter: djb_ev

Was ihr dort zu lesen bekommt, sind sämtliche Einträge von Brandenburger Projekten, die wir über einen RSS-Feed zusammensammeln und Euch weiter-twittern. Wir sehen damit den Wahrheiten ins Auge: Wir schreiben nicht regelmässig und ihr besucht uns nicht regelmässig. Also sagen wir Euch einfach bescheid, wenn es was zu Lesen gibt.

"recherche output" - Informationen über Rechtsextremismus aus Franfurt / Oder

Viele rechtsextremistische Übergriffe und vor allem aber rechtsextremistische Aktionen / Demonstrationen sind im letzten Jahr immer wieder aus Frankfurt/Oder zu hören gewesen. Die Recherchegruppe Frankfurt Oder hat jetzt eine Broschüre dazu veröffentlichen, die wir hier dokumentieren wollen.

DJB Rundbrief

"... wir haben es tatsächlich noch im November geschafft – auch wenn das ganze bei euch vermutlich erst im Dezember im Briefkasten landen wird, hoffentlich freut ihr euch trotzdem. Im großen und ganzen wurde hier zusammen getragen, was in der letzten Zeit vorgefallen ist, wie es in den einzelnen Orten so aussieht und welche Themen im Netzwerk in der letzten Zeit angeschnitten wurden. Auch ein Resümee der Netzwerkakademie ist unter dem zweiten Punkt zu finden, der sich in drei Teile gliedert, wodurch
wir noch einmal versuchen wollten, diese im Rückblick aus mehreren Sichtweisen darzustellen."

... und bist du nicht willig...

Ich hatte es schon fast vergessen, aber die Pressemitteilungen am 4.Mai 2006 erinnerten mich: vor 10 Jahren fand ja die erste Volksabstimmung über eine etwaige Länderfusion in Brandenburg statt, wo erst- und letztmalig die Bürger zu einer politischen Frage, die sie etwas anging, befragt wurden. Die Gelegenheit beim Schopfe ergriffen, wurde die Fusion zum Entsetzen der Werbetexter, Politiker und Unternehmen von den BrandenburgerInnen abgelehnt.

Getreu dem Motto "Just say no!" hatten viele das Gefühl, keinen Vorteil aus der Fusion erwachsen zu sehen, ausser dass die Wirtschaft sich freuen und die Administration verschlankt werden würde. Und was das in der Praxis für den und die Einzelne bedeutet, haben ja die verschiedenen Verschlankungsaktionen in den letzen Jahren gezeigt: wenig Gutes.

Die fetten Jahre sind vorbei ?!

Seit 2006 steht das DJB - wie auch viele andere freie Träger (oder sollten wir besser sagen: wie auch alle anderen unabhängigen freien Träger?) vor dem finanziellen Ruin, da nun auch die letzten Tropfen einer Landesförderung versiegten. Nur sind wir es inzwischen müde uns über diese Ungeheuerlichkeiten zu beschweren - gewachsene unabhängige selbstorganisierte Jugendarbeit und Jugendbildung wird ersatzlos gestrichen, dafür wird in Brandenburg die katholische Jugend um so stärker gefördert (?!!!)... Was sollen wir sagen?!

Nun heisst das aber nicht, dass wir nur weil wir kein Geld mehr haben, nichts mehr tun können oder gar jammern müssten! Wir werden einfach weggehen, reich und berühmt werden, weltumspannende Unternehmen gründen und dann Brandenburg zurückkaufen...

DJB Webseite wieder erreichbar

Nach ein paar Tagen der Unerreichbarkeit der DJB Webseite, freuen wir uns in gleichem Look, aber auf besserem technischen Stand wieder erscheinen zu können. Die umfangreichen Umbauarbeiten sind abgeschlossen und einem Lesen, Veröffentlichen und in Kontakttreten steht nun nichts mehr im Wege. Bald findet ihr auch hier wieder Neues aus unserem Netzwerk, momentan sind alle zeitlichen Ressourcen gerade leider noch in Seminaren und Reisen erschöpft, aber bald gibts dann hier auch wieder Neues...

Nazi-Überfall auf Jugendklub in Cottbus

Am vergangenen Sonnabend, dem 14. Mai 2005, stürmten etwa 20 Rechtsextreme den Jugendklub "Fragezeichen" in Cottbus. Sie drangen gegen 17 Uhr zielgerichtet in die Räume des Klubs ein und griffen Besucher tätlich an. Mehrere Besucher wurden durch Tritte und Schläge so verletzt, dass sie im Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten. Innerhalb von fünf Minuten zerstörten die Rechtsextremen Teile des Mobiliars und der Veranstaltungstechnik. Der materielle Schaden lässt sich noch nicht beziffern.

Zur gleichen Zeit war in dem Klub, dessen Mitarbeiter im Stadtteil Sachsendorf ehrenamtlich Angebote für Jugendliche machen, eine Bildungsveranstaltung angekündigt, die über Tendenzen in der rechtsextremen Szene aufklären sollte. Ein für den Abend geplantes Konzert fand statt, nachdem die Polizei den Vorfall aufgenommen hatte und die sichtbaren Spuren des "Rollkommandos" provisorisch beseitigt wurden.

Neu aber leer

Nun ist die Seite zwar in einem Zustand, von wo aus es weitergehen kann, was ihr leider nicht anzusehen ist... Ich werde in nächster Zeit noch an der Chronik weiterarbeiten und vielleicht auch an den Übersetzungen - nur hoffe ich, dass der Verkehr dann jetzt auf dieser Seite nach so viel Verbesserungen auch etwas reger wird. ...

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